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Prolog

Who's Afraid Of The Superspreader?

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Gedanken zu einer Welt im Zeichen von Corona Schweigen oder Schreiben? Diese Frage stelle ich mir, seit das neuartige Coronavirus die Welt in kürzester Zeit zum Stillstand gezwungen hat. Es gibt keine Worte für einen Zustand, der für sich selbst reklamiert, nur eine Ausnahme zu sein, gleichwohl aber keine Sicherheit zulässt, wann denn sein Ende gekommen sein könnte. Als die ersten Berichte über die rasche Verbreitung eines bislang unbekannten Erregers im chinesischen Wuhan die Runde machten, urteilten selbst die eilig konsultierten Experten, dass es sich um einen regionalen Schock handeln wird. Etwas klammheimliche, verbotene Bewunderung gehörte wohl dazu, als dazu immer wieder die Schlussfolgerung gereicht wurde, dass das Land der aufgehenden Sonne mit seinen harschen, zum Teil menschenverachtenden Methoden einer Einparteiendiktatur das Virus schnell eingekreist haben würde. Krankenhäuser mit Abertausenden Betten - in wenigen Tagen aus dem Boden gestampft. Ganze Regionen -

Rabengrau

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Stille Heiterkeit

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Kummer

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Yes, I'm Your Angel

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John Lennon und Yoko Ono hatten einander als Paar gegenseitig von den Schatten der Vergangenheit befreit (wozu für Lennon auch die Beatles gehörten). Sie lachten gemeinsam, lasen gemeinsam, aßen gemeinsam und liebten sich vor den Augen der Welt. Allem Anschein nach hatten sie auch eine sexuell ausgesprochen erfüllende Beziehung. Warum traf diese Liebe auf so viel Unverständnis, gar Hass bei den Menschen, die John Lennon doch einst ins Herz geschlossen hatten? Viele akzeptierten und verehrten ihn weiter als Musiker, doch den Ehemann und Liebhaber John Lennon verachteten sie. Oder seine Frau. Oder das eigenartige, magische Band zwischen den beiden. Den Menschen war die infantile Vision der Beatles wichtiger als die reife Liebe eines Künstlerpaars.

Der Engel der Geschichte

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Es führt kein Weg vorbei

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Moral und Ästhetik

Ein Problem unserer Zeit: Ästhetik wird nach moralischen Maßstäben bewertet und Moral nach ästhetischen Kriterien. 

Gedankentaucher

„Ich liebe nun einmal alle Menschen, die »tief eindringen«. Irgendein Fisch kann nahe an der Oberfläche schwimmen, aber nur ein großer Walfisch kann fünf Meilen und mehr in die Tiefe hinabsteigen...alle »Gedankentaucher« sind zum Grund der Dinge hinabgetaucht und mit blutunterlaufenden Augen wieder in die Höhe gekommen, von Beginn der Welt bis heute.“ Hermann Melville, „Briefe“